Rotes Kreuz Krankenhaus
10.09.2026
Supergraphic am RKK

Ein Geschenk für die Bremer Neustadt zum 150-jährigen Jubiläum der Klinik
Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum. „Für dieses Ereignis haben wir uns ein besonderes Projekt überlegt – nachhaltig und mit Mehrwert, vor allem für die Neustadt“, sagt Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännische Geschäftsführer der Klinik.
Entstanden ist echter Hingucker: ein großes Kunstwerk auf ca. 270 qm an der herausgerückten Fassade des Ärztehauses Forum K neben dem Piepe-See, für das die Klinik Spendengelder eingeworben hat. Der angrenzende Wandbereich zum Park war lange mit wildem Graffiti besprüht, was das Erscheinungsbild des ohnehin stark belasteten öffentlichen Raums am Piepe-See zusätzlich beeinträchtigte. „Das Gelände am See verliert als wichtiger sozialer und familienorientierter Aufenthaltsort immer mehr an Schutz, Attraktivität und Aufenthaltsqualität. Wir wollen dazu beitragen, dass die Anwohner des Buntentorviertels und der Neustadt, Familien mit Kindern, Menschen in den Alten- und Pflegeheimen in der Nähe, Patient:innen und Angehörige und natürlich auch unsere Mitarbeitenden den Park wieder mehr nutzen und sich den Bereich „zurückerobern“, erklärt Dr. Walter Klingelhöfer die Entscheidung für das auch nachts beleuchtete Kunstwerk.
Entwickelt, gestaltet und umgesetzt wurde die Wandkunst von Tobias Kroeger, Künstler und kreativer Kopf der Agentur Supergraphics und seinem Team. Kroeger hat in Bremen bereits einige großflächige Wandgestaltungen geschaffen, die Orte verwandeln und ihnen eine neue Identität geben. „Studien zur Stadtentwicklung belegen, dass gezielte Kunstinterventionen im öffentlichen Raum die Wahrnehmung eines Quartiers innerhalb kurzer Zeit positiv verändern. Durch die architektonische Fassadengestaltung in Form einer Supergraphic entsteht eine klare, prägnante Fläche mit starker Fernwirkung – das verändert die Atmosphäre der Umgebung“, weiß der Künstler. Aus einer funktionalen Wand ist ein prägendes Kunstwerk entstanden, das Architektur, Bewegung und Identität zu einem neuen Bild des Ortes verbindet und die Fläche dauerhaft vor Zerstörung und visueller Entwertung durch Graffiti schützen soll.
Das Projekt wurde durch Spenden und Fördermittel der Waldemar-Koch-Stiftung, der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung, der VUK-Stiftung und des Senators für Kultur der Freien Hansestadt Bremen finanziert.