Freie Kliniken Bremen — Vierfach umsorgt

Service für
informierte Patienten

Regelmäßig informieren Ärzte und Therapeuten aus den Freien Kliniken Bremen auf kostenlosen Veranstaltungen über Erkrankungen und Therapieoptionen, über Gesundheit, Prävention und Wohlbefinden. Auch Kunst, Konzerte und Kultur lassen sich in den Freien Kliniken Bremen erleben.

Interessierte, Patienten und Angehörige sind herzlich willkommen!

Aufgrund des großen Zuspruchs ist für einige Veranstaltungen eine telefonische Anmeldung erforderlich. In der Veranstaltungsbeschreibung erfahren Sie, ob dies der Fall ist, und wie Sie sich anmelden können.

Aktuelle Veranstaltungen

Mai

19.05.
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Drei für Ihren Rücken

Vortrag über Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen im Nacken- und Rückenbereich

Physiotherapie – Schmerzbehandlung – Operation: Eine wirkungsvolle und moderne Behandlung von Schmerzen und Erkrankungen im Nacken- und Rückenbereich erfordert die Zusammenarbeit mehrerer SpezialistInnen. Drei von Ihnen aus dem DIAKO, Dr. Martin Lewandowski, Chefarzt der Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie und Leiter der Zentralen Notaufnahme, Petra Meyer, Leiterin der Physikalischen Therapie und Dr. Götz Kemper, Sektionsleiter des Wirbelsäulenzentrums, berichten am Dienstag, 19. Mai, um 17 Uhr in den DIAKO Gesundheitsimpulsen, Gröpelinger Heerstraße 406 – 408, über ihre Erfahrungen und erläutern wirksame therapeutische Maßnahmen.

Als Bonbon können Sie am Schluss gemeinsam mit den drei SpezialistInnen Rückenübungen im Gymnastikraum kennenlernen und durchführen. Hierfür ist das Mitbringen von Sportkleidung nicht notwendig.

Der Vortrag ist für alle Interessierten kostenlos. Die Anmeldung erfolgt online über www.diakobremen.de unter den Menüpunkten Gesundheitsimpulse, Vorträge. Bei Fragen zur Online-Anmeldung steht das Team der DIAKO Gesundheitsimpulse gerne telefonisch unter (0421) 6102-2101 zur Verfügung.


26.05.
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Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Was ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation?

Zu dem Vortrag „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED): Was ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation?“ laden die DIAKO Gesundheitsimpulse, Gröpelinger Heerstraße 406 – 408, am Dienstag, den 26. Mai, um 17 Uhr ins Seminarhaus im Park sowie Online ein.

Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können meistens erfolgreich mit anti-entzündlichen Medikamenten behandelt werden. Doch manchmal lässt die Wirkung nach und auch die Umstellung auf neuen Medikamenten führt nicht zur Linderung der Beschwerden.

Was ist die Ursache dafür? Kann dann eine Operation die Situation verbessern? Wie werden solche Operationen durchgeführt, geht das auch minimal invasiv? Wie sind die Aussichten nach einer Operation? Kann man nach einer Operation auf den Medikamenten verzichten? Kann man noch eine neue medikamentöse oder endoskopischen Therapie versuchen, oder soll jetzt doch eine Operation durchgeführt werden? Und vor allem, was ist denn der richtige Zeitpunkt für eine solche Operation bei CED? Dies sind Fragen, die nur gemeinsam von Gastroenterologen, CED-Chirurgen und Betroffenen beantwortet werden können.

Das Arzt-Patienten-Seminar von Chirurgie-Chefarzt Prof. Dr. Emile Rijcken bietet Informationen über Operationen bei CED und gibt allen Interessierten Gelegenheit ihre eigenen Fragen zu stellen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Der Vortrag findet in Präsenz sowie online statt und ist für alle Interessierten kostenlos. Die Anmeldung erfolgt online über www.diakobremen.de unter den Menüpunkten Gesundheitsimpulse, Vorträge. Bei Fragen zur Online-Anmeldung steht das Team der DIAKO Gesundheitsimpulse gerne telefonisch unter (0421) 6102-2101 zur Verfügung.


Juni

02.06.
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Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz 2026

Dr. Imke Starp, Leiterin des Bremer Schmerzzentrums im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK), beteiligt sich an kostenfreier Experten-Hotline

Ob Tumorschmerzen, Nervenschmerzen, Kopf- oder Rückenschmerzen: Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzerkrankungen. Der Schmerz ist damit hierzulande eine Volkskrankheit. Betroffene haben oft eine stark eingeschränkte Lebensqualität – und erleben massive Einschränkungen im Beruf und im Privatleben. Statistiken zeigen, dass schon jetzt ein großer Teil der Schmerzpatientinnen und -patienten hierzulande lange im Dschungel des Gesundheitswesens umherirrt, um Zugang zu einer guten Therapie zu erhalten – und die Situation wird sich durch die Auswirkungen der aktuellen Krankenhausreform noch weiter verschlechtern.

Zu oft wird wertvolle Zeit verschenkt, in der Schmerzen noch gut behandelbar wären“, betont Schmerzexpertin Dr. Imke Starp. Der „Aktionstag gegen den Schmerz“ will auf diese Missstände aufmerksam machen und Betroffene ermutigen, frühzeitig aktiv zu werden. Denn: „Wer früh professionelle Hilfe erhält, hat die besten Chancen auf eine erfolgreiche Therapie, die bestenfalls wieder eine aktive Teilnahme am Leben ermöglicht“, ergänzt die Leiterin des Bremer Schmerzzentrums am RKK.

Frau Dr. Starp beteiligt sich deshalb aktiv mit einer Telefonsprechstunde am „Bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz“. Organisiert wird diese bereits zum 15. Mal von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Unter der kostenfreien Experten-Hotline 0800 ‑ 18 18 120 beantworten mehrere Dutzend renommierte Schmerzexpert:innen aus ganz Deutschland von 9.00 – 18.00 Uhr Fragen von Patient:innen.

Vermeiden, dass der Schmerz chronisch wird

Wichtig sei auch, Betroffenen die Gefahren der Chronifizierung von Schmerz aufzuzeigen und darüber zu informieren, welche Möglichkeiten sie haben, um dies zu verhindern und an wen sie sich wenden können. Präventive Therapiekonzepte und eine schnelle, gezielte Unterstützung können den Krankheitsverlauf deutlich positiv beeinflussen. „Frühe Intervention verbessert nicht nur die Prognose, sondern kann das Leben der Betroffenen nachhaltig erleichtern und bestenfalls verhindern, dass sie lebenslang Schmerzen haben“, betont die DMKG- zertifizierte Kopfschmerzexpertin. Wer bereits länger unter Schmerzen leidet, findet heute vielfältige Therapieansätze: Neben individuell angepassten Medikamenten kommen psychologische Unterstützung, Bewegungs- und Entspannungstherapien sowie Biofeedback oder Physiotherapie zum Einsatz. Studien zeigen: Besonders multidisziplinäre Programme verbessern die Funktionsfähigkeit und die Lebensqualität deutlich.

Eine Übersicht aller Veranstaltungen am bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz, dem 2. Juni, ist auf der Website der Schmerzgesellschaft unter www.schmerzgesellschaft.de verfügbar, ebenso wie umfassende Patienteninformationen zum Thema Schmerz.


04.06.
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11. Symposium Geburtshilfe – Vitalität von Anfang an im Blick

Moderne Geburtshilfe zwischen Diagnostik, Überwachung und verantwortungsvollen Entscheidungen.

Die Sicherstellung der Vitalität von ungeborenen Kindern und Neugeborenen gehört zu den zentralen Aufgaben der modernen Geburtshilfe. Sie erfordert ein sensibles Zusammenspiel aus Erfahrung, präziser Diagnostik und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Bereits während der Schwangerschaft werden wichtige Weichen gestellt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Frühzeitige Einschätzung und kontinuierliche Begleitung

Die Beurteilung der kindlichen Vitalität beginnt lange vor der Geburt. Regelmäßige Untersuchungen ermöglichen es, die Entwicklung des ungeborenen Kindes zu beobachten und Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Dabei spielen sowohl technische Verfahren als auch die klinische Einschätzung durch erfahrene Mitarbeitende eine entscheidende Rolle. Ziel ist es, Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig unnötige Eingriffe zu vermeiden.

„Für uns im Kreißsaal bedeutet das, jederzeit aufmerksam zu sein und Veränderungen schnell einordnen zu können“, sagt Claudia Engelschall, pflegerische Bereichsleitung des Kreißsaals am DIAKO Krankenhaus Bremen. „Es geht darum, die Situation individuell zu bewerten und gemeinsam im Team die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

„Die Vitalität des ungeborenen Kindes ist unser zentraler Maßstab für alle diagnostischen und therapeutischen Überlegungen“, betont Chefärztin Dr. Karen Petersen. „Unser Anspruch ist es, Risiken für Mutter und Kind frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die natürliche Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.“

Bedeutung moderner Überwachungsmethoden

Während der Geburt gewinnt die kontinuierliche Überwachung der kindlichen Vitalität zunehmend an Bedeutung. Insbesondere die fetale Herztonüberwachung liefert wichtige Hinweise darauf, wie das Kind die Belastungen der Geburt bewältigt. Die Interpretation dieser Daten erfordert Erfahrung und ein gutes Verständnis der jeweiligen Situation.

„Technik unterstützt uns, ersetzt aber nicht die fachliche Einschätzung“, betont Claudia Engelschall. „Die Kombination aus Erfahrung, Wissen und moderner Ausstattung ist entscheidend, um Mutter und Kind bestmöglich zu begleiten.“

Konsequenzen für die geburtshilfliche Praxis

Die gewonnenen Erkenntnisse aus Diagnostik und Überwachung haben direkte Auswirkungen auf geburtshilfliche Entscheidungen. Sie helfen dabei, Risiken abzuwägen und individuell passende Maßnahmen zu ergreifen. Dabei steht stets das Ziel im Mittelpunkt, sowohl die Sicherheit des Kindes als auch das Wohlbefinden der Mutter zu gewährleisten.

„Jede Geburt ist einzigartig“, so Claudia Engelschall. „Deshalb ist es so wichtig, flexibel zu bleiben und auf Veränderungen schnell reagieren zu können. Eine gute Kommunikation im Team ist dabei unerlässlich.“

„Gerade in kritischen Situationen zeigt sich, wie wichtig eingespielte Abläufe und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit sind“, ergänzt Chefärztin Dr. Petersen. „Deshalb können wir schnell und verantwortungsvoll im Sinne von Mutter und Kind handeln.“

Das DIAKO Krankenhaus Bremen lädt am 04. Juni 2026 von 9 bis 16 Uhr zum 11. Symposium Geburtshilfe ein, bei dem genau diese Themen im Mittelpunkt stehen und gemeinsam mit Fachleuten vertieft werden. Das Symposium richtet sich an alle interessierten Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der Geburtshilfe und angrenzenden Fachgebieten.


16.06.
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Alarm im Darm: Tumor bei der Darmkrebsvorsorge – was nun?

Zu dem Vortrag „Alarm im Darm: Tumor bei der Darmkrebsvorsorge – was nun?“ laden die DIAKO Gesundheitsimpulse, Gröpelinger Heerstraße 406 – 408, am Dienstag, den 16. Juni, um 17 Uhr ins Seminarhaus im Park sowie Online ein.

In Deutschland wird die Darmspiegelung (Koloskopie) zur Vorsorge für Männer ab 50 und für Frauen ab 55 Jahren empfohlen. Sie dient der Früherkennung von Darmkrebs und ermöglicht es, Krebsvorstufen (Polypen) direkt zu entfernen. Doch was kann man tun, wenn bei der Darmspiegelung ein Tumor entdeckt wird? Welche weiteren diagnostischen Verfahren sind notwendig, um den Tumor genauer zu untersuchen? Muss immer eine Operation durchgeführt werden? Oder ist es sinnvoll, den Tumor vorzubehandeln? Kann eventuell auf eine Operation verzichtet werden? Und wenn operiert werden muss, wie geht das? Können diese Operationen minimal invasiv durchgeführt werden, eventuell mit dem Einsatz eines modernen daVinci Operationsroboters? Was erwartet den Betroffenen nach einer Darmoperation?

Der Vortrag von Chirurgie-Chefarzt Prof. Dr. Emile Rijcken bietet Interessierten viele Informationen und Diskussionsmöglichkeiten rund um das Thema Operationen bei Darm- und Enddarmkrebs. Im persönlichen Gespräch können Sie im Anschluss auch Ihre eigenen Fragen stellen.

Der Vortrag findet in Präsenz sowie online statt und ist für alle Interessierten kostenlos. Die Anmeldung erfolgt online über www.diakobremen.de unter den Menüpunkten Gesundheitsimpulse, Vorträge. Bei Fragen zur Online-Anmeldung steht das Team der DIAKO Gesundheitsimpulse gerne telefonisch unter (0421) 6102-2101 zur Verfügung.


Kurse

 

Kurse für Gesundheit & Wohlbefinden

Bewegung und Prävention, Gesundheitssport und Wellness, Ernährung und Erziehung: Die vielfältigen Kursangebote der Freien Kliniken Bremen bieten jede Menge Anregung für ein gesundes, bewegtes Leben unter professioneller, fachlicher Betreuung – mit oder ohne Rezept!


DIAKO Gesundheitsimpulse

Die DIAKO Gesundheitsimpulse bieten weiterhin Seminare, Kurse und Vorträge an. In einer Vortragsreihe erläutern unsere Chef- und Oberärzt:innen unterschiedliche medizinische Themen aus den Kliniken des DIAKO und gehen gern auf Ihre Fragen ein.

Informationen und Anmeldung:

0421-6102-2101
gesundheitsimpulse@diako-bremen.de


physicum im St. Joseph-Stift

In vier Sparten bietet das physicum Kurse an: Neben zahlreichen Sportangeboten für jederfrau und jedermann (proMove) gibt es Rehasport für Patienten mit Schlaganfall oder Herzinfarkt (proLife) sowie für Krebspatienten (proBalance). proFamily richtet sich an Schwangere und junge Eltern.

Informationen und Anmeldung:

0421-347-1653
physicum@sjs-bremen.de


activo an der Roland-Klinik


Die Chef- und Oberärzt:innen der Roland-Klinik informieren regelmäßig in kompakten Vorträgen über neue Therapieverfahren sowie Behandlungsmöglichkeiten und beantworten individuelle Fragen aus dem Publikum. Auch medizinische Fachsymposien und Seminare plus Infoveranstaltungen für Auszubildende und Pflegekräfte finden im activo direkt gegenüber der Klinik statt. 


Informationen und Anmeldung:

0421 8778-330
geschaeftsleitung@roland-klinik.de


Physio K am Rotes Kreuz Krankenhaus

Auf über 700 Quadratmetern bietet das Therapiezentrum unter ärztlicher Leitung Behandlungs- und Trainingsangebote rund um die Förderung und Erhaltung der Gesundheit. Von der Physiotherapie über medizinisches Gerätetraining, Prävention, Rehasport, Kältekammertherapie bis –110 °C und einem vielfältigen Kursangebot gibt es im Physio K alle Leistungen mit und ohne Rezept.

Informationen und Anmeldung:

0421-5599-316
info@physiok.de