Freie Kliniken Bremen — Vierfach umsorgt

DIAKO

20.11.2023

4-Tage-Woche in der Pflege – jetzt auch in Bremen!

Mhuber Diako
Markus Huber, Pflegedirektor am DIAKO

Um den Pflegekräften in Bremen das volle Spektrum an Arbeitszeitmodellen bereitzustellen, startet das Gesundheitszentrum im Bremer Westen mit einer weiteren neuen Entwicklung in das neue Jahr und führt ab Frühjahr 2024 die 4-Tage-Woche in der Pflege ein.

„Es ist wichtig, alte Traditionen zu hinterfragen und wenn nötig aufzubrechen, um auch in den pflegerischen Berufen innovative und mitarbeiterorientierte Schichtmodelle anzubieten“, schildert Markus Huber, Pflegedirektor am DIAKO, seine Beweggründe für das anstehende Projekt. „Durch die Einführung des Flexpools, der unseren Mitarbeitenden einen nach individueller Verfügbarkeit gestalteten Schichtplan ermöglicht, versuchen wir bereits das Höchstmaß an Flexibilität zu ermöglichen. Durch die 4-Tage-Woche schaffen wir neben den flexiblen Arbeitszeitmodellen die wir bereits implementiert haben nun eine zusätzliche und verlässliche Variante an Arbeitszeitmodellen.

Voraussetzungen und Vorteile

Voraussetzung für die Umsetzung ist neben dem Mut zur Teilnahme auf der Seite der Mitarbeitenden auch eine Aufstockung der personellen Besetzung auf den Stationen und ein damit verbundenes verlässliches Personalausfallmanagement. Die standardisierten 39 Arbeitsstunden pro Woche werden auf vier Tage umverteilt, wodurch sich die Arbeitszeit auf neun Stunden pro Schicht beläuft. Dadurch entstehen längere Überlappungszeiten zwischen den einzelnen Schichten, durch die kurzfristige Personalausfälle leichter gehandhabt werden können. Falls es dann doch mal zu einem Engpass kommt, sind die Mitarbeitenden aus dem Flexpool gefragt, die in solchen Fällen als Springer fungieren. Beide Projekte laufen also Hand in Hand und profitieren voneinander. Im Rahmen der 4-Tage-Woche sind zwischen den Schichten außerdem bis zu acht freie Tage am Stück möglich.

Der erste Schritt

Die erste Station, auf der die 4-Tage-Woche umgesetzt wird, ist die Station 3A der Inneren Medizin. Hier haben alle Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit freiwillig in das Projekt einzusteigen sowie interessierte Pflegekräfte aus dem Umland die Chance, sich im Rahmen dieses Modells am DIAKO zu bewerben. „Das Wichtigste an diesem Projekt ist es, unsere Pflegekräfte mit in die Entscheidungen und das Geschehen einzubeziehen“, erklärt Markus Huber. „Natürlich ist es möglich die 4-Tage-Woche zukünftig auch auf weitere Stationen und andere Bereiche des Krankenhauses auszuweiten. Dafür entscheidend ist es, dass eine Vielzahl an Mitarbeitenden bereit ist, diesen Fortschritt anzunehmen, die 4-Tage-Woche auszuprobieren und uns ihre Erfahrungen mitteilt, damit wir dementsprechend agieren können.“

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