Freie Kliniken Bremen — Vierfach umsorgt

Service für
informierte Patienten

Regelmäßig informieren Ärzte und Therapeuten aus den Freien Kliniken Bremen auf kostenlosen Veranstaltungen über Erkrankungen und Therapieoptionen, über Gesundheit, Prävention und Wohlbefinden. Auch Kunst, Konzerte und Kultur lassen sich in den Freien Kliniken Bremen erleben.

Interessierte, Patienten und Angehörige sind herzlich willkommen!

Aufgrund des großen Zuspruchs ist für einige Veranstaltungen eine telefonische Anmeldung erforderlich. In der Veranstaltungsbeschreibung erfahren Sie, ob dies der Fall ist, und wie Sie sich anmelden können.

Aktuelle Veranstaltungen

August

09.08.
/

Wirbelsäulenleiden – Therapiemöglichkeiten zur Wiederherstellung der Mobilität

Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum der Roland-Klinik, informiert Betroffene und Interessierte am Mittwoch, 9. August 2017, über verschiedene Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten bei Wirbelsäulenleiden.

Der Aufbau unserer Wirbelsäule ist mindestens ebenso komplex wie ihre Aufgaben: Sie hält und stützt schließlich nicht nur Kopf, Hals, Rumpf sowie Arme, sondern sorgt zusätzlich für die Beweglichkeit des gesamten Körpers. Sie besteht dementsprechend aus zahlreichen Knochen, Wirbeln, Bandscheiben und Bändern, die zeitlebens einer großen Belastung ausgesetzt sind. Erst wenn sich ein schmerzhaftes Rückenleiden entwickeln, wird vielen Menschen bewusst, wie empfindlich die Bestandteile der Wirbelsäule und deren Zusammenspiel sind. Eine Wirbelsäulenerkrankung kann sich durch die unterschiedlichsten Symptome bemerkbar machen. Daher sind eine besonders genaue Untersuchung und Diagnosestellung vonnöten, um möglichst schnell mit geeigneten Therapiemaßnahmen beginnen zu können. Ist es eventuell ein Bandscheibenvorfall? Welcher Teil der Wirbelsäule ist betroffen, die Hals- oder die Lendenwirbelsäule? Wurden wichtige Nervenstränge in Mitleidenschaft gezogen?

Die Behandlung startet meist konservativ mit schmerzstillenden Medikamenten und Physiotherapie. Tritt jedoch keine zeitnahe Besserung ein, können auch operative Eingriffe in Frage kommen – unabhängig vom Alter der Betroffenen. Oft sind es nämlich nur kleine, den Körper wenig belastende Eingriffe, mit denen man zum Beispiel bei einer Facettengelenksarthrose oder einer Spinalkanalstenose gute Erfolge erzielen kann.

Dr. Reza Habibifar, Leitender Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum, informiert am Mittwoch, 9. August 2017, im activo an der Roland-Klinik, über Untersuchungsmethoden, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten von verschiedenen Wirbelsäulenerkrankungen.


10.08.
/

Der kranke Magen – Funktionsstörungen, Geschwüre und Tumore

Oberbauchschmerzen, Übelkeit, rasche Sättigung und Völlegefühl sind typische Beschwerden des kranken Magens. Unsere gastroenterologischen Experten im DIAKO stellen dar, wie die Erkrankungen des Magens festgestellt und behandelt werden. Dabei präsentieren sie allgemein verständlich gerade auch neue Entwicklungen der Behandlung.

Referenten: Prof. Dr. Martin Katschinski und Dr. Carsten Moser

Der Vortrag ist kostenfrei und findet im Seminarhaus im Park der DIAKO Gesundheitsimpulse statt.

Für diesen Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung unter: Tel. (0421) 61 02-21 01 oder gesundheitsimpulse@diako-bremen.de


16.08.
/

Rund um den Gelenkersatz

Wann ist eine Prothese ratsam und welche Möglichkeiten des Gelenkersatzes gibt es? Wie kann der Klinikaufenthalt optimal vorbereitet werden? Das sind die Themen einer Informationsveranstaltung im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, St.-Pauli-Deich 24, am Mittwoch, 16. August von 14-16 Uhr.

Chefarzt Dr. Ingo Arnold und das Team des Endoprothetikzentrums informieren über die Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese, den Krankenhausaufenthalt, die Physiotherapie und Reha.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung ab 31. Juli möglich unter Tel. 0421 / 55 99-1229


16.08.
/

„Medizin am Mittwoch“: Informationsabend zu Demenz

Am 16. August um 17.00 Uhr findet der nächste Vortrag in der Reihe „Medizin am Mittwoch“ im Schulungszentrum des St. Joseph-Stift statt. Beim Informationsabend für Angehörige werden das Krankheitsbild Demenz, der Verlauf der Erkrankung sowie verschiedene Therapieansätze vorgestellt.
Referenten sind die Neuropsychologin Wibke Brinkmeier und Heidrun Tegeler, Lehrerin für Validation nach Naomi Feil.

Anmeldung unter Tel. (0421) 347-1666 oder mam@sjs-bremen.de.


23.08.
/

Dialog ·· Bewegung: Rund um das Knie – Gelenkerhalt und Gelenkersatz

Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 23. August 2017, über Therapieverfahren rund um das Knie.

Um Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Interessierte können sich am 22. August 2017 ab 9:00 Uhr telefonisch anmelden unter der 0421/ 8778 – 330

Als sogenanntes Dreh-Scharniergelenk bildet das Knie ein wesentliches Element des gesamten menschlichen Bewegungsapparates. Da es jedoch dauerhaft einer hohen Belastung durch alltägliche Aktivitäten standhalten muss, ist es auch recht anfällig für Verletzungen und Krankheiten. Zu den schweren degenerativen Erkrankungen der Kniegelenke zählt zum Beispiel die Arthrose. Schreitet der Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen ungehindert voran, leiden die Betroffenen unter immer stärker werdenden Schmerzen, die ihre Bewegungsfähigkeit empfindlich einschränken und damit auch die Lebensqualität erheblich mindern.

Arthrosen treten sowohl altersbedingt als Abnutzungserscheinung auf, können sich aber ebenso aufgrund von langfristigen Über- oder Fehlbelastungen entwickeln. In der Regel wird zunächst der konservative Therapieweg beschritten, indem man mit Medikamenten und Injektionen eine Schmerzlinderung herbeizuführen versucht. Oft ist jedoch eine Operation unausweichlich, um eine nachhaltig schmerzarme Bewegungsfreiheit der Patienten zu erreichen. Wenn das Kniegelenk noch nicht komplett zerstört ist, kommt ein gelenkerhaltender Eingriff infrage. Ist diese Möglichkeit aus medizinischer Sicht nicht mehr zielführend, sollte ein gelenkersetzender Eingriff, also der Einsatz einer Knieprothese, stattfinden.

Wann sollte eine Kniegelenksarthrose operiert werden? In welchen Fällen kann das Gelenk erhalten bleiben? Wie wirkt sich der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks auf den Alltag aus? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralf Skripitz, Chefarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 23. August 2017, im activo an der Roland-Klinik.

Rund um das Knie – Gelenkerhalt und Gelenkersatz
Patienten-Informationsveranstaltung
am Mittwoch, 23. August 2017
um 17:30 Uhr
im activo an der Roland-Klinik
Niedersachsendamm 65a, 28201 Bremen
www.roland-klinik.de


30.08.
/

Arthrose und ihre naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten (Zusatzvortrag)

Am 30. August um 18:30 Uhr informiert Dr. Claudia Müller, Leitung der Klinik für Naturheilverfahren, in der Reihe Medizin am Mittwoch über eine der häufigsten chronischen Erkrankungen - und welche Therapieansätze es für eine naturheilkundliche Behandlung gibt. Die Arthrose ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen der westlichen Welt. Bis zu 40% der Deutschen leiden an den Schmerzen einer Arthrose – ein Viertel davon ist schwer betroffen. Am Mittwoch, den 30. August informiert Dr. Claudia Müller, Leitung der Klinik für Naturheilverfahren am St. Joseph-Stift, in einer Vortragsveranstaltung über ergänzende naturheilkundliche Behandlungsmethoden der Arthrose.

Da die Arthrose bislang nicht heilbar ist, liegt das Therapieziel in der Bekämpfung der Schmerzen. Empfohlen wird meist eine Kombination von nicht-medikamentösen und medikamentösen Therapien. Bei der hergebrachten medikamentösen Langzeittherapie der Arthroseschmerzen kann es zu Nebenwirkungen kommen, die eine Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten sinnvoll werden lassen. In ihrem Fachvortrag am Mittwochabend um 18:30 Uhr stellt Dr. Müller die Komplexbehandlung der Klinik für Naturheilverfahren bei therapieresistenter Arthrose vor, die auch von den Krankenkassen übernommen wird.

Hierzu zählt die Behandlung mit Blutegeln, deren Wirksamkeit in mehreren Studien nachgewiesen werden konnte. Außerdem erläutert Müller die weiteren Bausteine der Komplexbehandlung wie physiotherapeutische Therapie und verschiedene Selbsthilfestrategien, die den anhaltenden Therapieerfolg maßgeblich unterstützen.

Im Anschluss an den Vortrag im Schulungszentrum des St. Joseph-Stift haben die Besucher Gelegenheit, der Referentin Fragen zu stellen.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter (0421) 347-1936 wird gebeten.

Datum: 30. August 2017
Beginn: 18.30 Uhr
Ort: Schulungszentrum des St. Joseph-Stift
Schwachhauser Heerstr. 54, (Eingang Schubertstraße), 28209 Bremen


September

06.09.
/

Dialog ·· Bewegung: Moderne Fußchirurgie – Wiederherstellung von Form und Funktion

Dr. Ulrich Stosberg, Leitender Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie der Roland-Klinik, informiert am Mittwoch, 6. September 2017, über moderne Therapieverfahren in der Fußchirurgie.

Beeindruckende 57 Prozent seines Lebens verbringt ein Mensch durchschnittlich auf seinen Füßen und legt dabei pro Tag zwischen 8.000 und 10.000 Schritten zurück. Angesichts dieser Zahlen verwundert es kaum, dass dieser meistbeanspruchte Teil des Körpers relativ empfindlich und anfällig für Fehlstellungen ist. Falsche Bewegungen, das häufige Tragen von schlecht sitzendem Schuhwerk und die dauerhafte Maximalbelastung können beispielsweise Spreiz-, Senk- oder Plattfüße, verformte Zehen oder auch Druckstellen zur Folge haben. Aber auch angeborene Krankheitsbilder und altersbedingter Verschleiß (Arthrose) können ebenfalls dazu führen, dass jeder Schritt zur Qual wird.

Die ganze Bandbreite der konservativen Therapiemethoden lindern – je nach Beschwerdegrad – in den meisten Fällen bereits erfolgreich die Schmerzen. In Frage kommen beispielsweise orthopädische Einlagen, eine individuelle Schuhberatung und gezielte physiotherapeutische Übungen. Sind die Beschwerden jedoch hartnäckig oder handelt es sich um zunehmende Fehlstellungen, ist oft ein operativer Eingriff erforderlich. Der Fußchirurg korrigiert den kranken Fuß, um dessen Beweglichkeit und auch eine gewisse Ästhetik wiederherzustellen. In der Folge sollte gezielte Krankengymnastik durchgeführt werden, um Muskulatur und Sehnen des Fußes zu trainieren.

Wann muss eine Fußfehlstellung operiert werden? Kann man vorbeugen? Lässt sich das Fußtraining in den Alltag integrieren? Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Ulrich Stosberg, Oberarzt im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, am Mittwoch, 6. September 2017, im activo an der Roland-Klinik.

Moderne Fußchirurgie – Wiederherstellung von Form und Funktion
Patienten-Informationsveranstaltung
am Mittwoch, 6. September 2017
um 17:30 Uhr
im activo an der Roland-Klinik
Niedersachsendamm 65a, 28201 Bremen
www.roland-klinik.de

Um Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist.
Interessierte können sich am 5. September 2017 ab 9:00 Uhr telefonisch anmelden unter der 0421/ 8778 – 330


20.09.
/

Dialog ·· Bewegung: Schulterverschleiß – was nun?

Dr. Reiner Bramlage, Oberarzt am Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, informiert am Mittwoch, 20. September 2017, über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Schulterverschleiß.

Wenn das nächtliche Drehen oder das morgendliche Haarekämmen zur Tortur werden, liegt das meist an einer – scheinbar – plötzlich und empfindlich schmerzenden Schulter. Beschwerden in diesem für die alltäglichen Bewegungsabläufe so wichtigen Gelenk können die verschiedensten Ursachen haben. Oft steckt ein altersbedingter Verschleiß dahinter, wobei manchmal nicht nur der Knorpel betroffen ist, sondern beispielsweise auch die Sehnen der sogenannten Rotatorenmanschette in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Verschleißerscheinungen sind ein schleichender Prozess: Starke Schmerzen treten in vielen Fällen erst auf, wenn die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Eine Operation ist dann in der Regel unvermeidbar. Wird der Verschleiß allerdings schon frühzeitig bemerkt – obwohl die ersten, eher diffusen Anzeichen für Patienten oft nur schwer einzuordnen sind – kommen zunächst konservative Therapiemöglichkeiten infrage. Die Behandlung konzentriert sich dann auf eine Schmerzlinderung mit Hilfe von schmerzstillenden Medikamenten und Physiotherapie.

Was sind die typischen Symptome eines Schulterverschleißes? Wann wird ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen? In welchen Fällen sind konservative Therapien erfolgversprechend? Kann man einem Schulterverschleiß effektiv vorbeugen? – Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Reiner Bramlage, Oberarzt im Zentrum für Schulterchirurgie, Arthroskopische Chirurgie und Sporttraumatologie, am Mittwoch, 20. September 2017, im activo an der Roland-Klinik.

Schulterverschleiß – was nun?
Patienten-Informationsveranstaltung
am Mittwoch, 20. September 2017
um 17:30 Uhr
im activo an der Roland-Klinik
Niedersachsendamm 65a, 28201 Bremen
www.roland-klinik.de

Um Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Interessierte können sich am 19. September 2017 ab 9:00 Uhr anmelden unter der 0421/8778–330.


Kurse

 

Kurse für Gesundheit & Wohlbefinden

Bewegung und Prävention, Gesundheitssport und Wellness, Ernährung und Erziehung: Die vielfältigen Kursangebote der Freien Kliniken Bremen bieten jede Menge Anregung für ein gesundes, bewegtes Leben unter professioneller, fachlicher Betreuung – mit oder ohne Rezept!


DIAKO Gesundheitsimpulse

Der vollständige Veranstaltungskalender zum Download: Juli bis Dezember 2017 (PDF, 6MB).

Informationen und Anmeldung:

0421-6102-2101
gesundheitsimpulse@diako-bremen.de


physicum im St. Joseph-Stift

In vier Sparten bietet das physicum Kurse an: Neben zahlreichen Sportangeboten für jederfrau und jedermann (proMove) gibt es Rehasport für Patienten mit Schlaganfall oder Herzinfarkt (proLife) sowie für Krebspatienten (proBalance). proFamily richtet sich an Schwangere und junge Eltern.

Informationen und Anmeldung:

0421-347-1653
physicum@sjs-bremen.de


Physio K am Rotes Kreuz Krankenhaus

Auf über 700 Quadratmetern bietet das Therapiezentrum unter ärztlicher Leitung Behandlungs- und Trainingsangebote rund um die Förderung und Erhaltung der Gesundheit. Von der Physiotherapie über die Ergotherapie bis hin zu medizinischem Gerätetraining, Prävention, Rehasport und vielfältigem Kursangebot gibt es im Physio K alle Leistungen mit und ohne Rezept. Angeschlossen sind ein großes Bewegungsbad und die Kältekammer bis –110 °C.

Informationen und Anmeldung:

0421-5599-316
info@physiok.de