Autofahren und Demenz
Informationsabend für Angehörige am St. Joseph-Stift
Das St. Joseph-Stift lädt am Mittwoch, den 1. Februar zum
Informationsabend für Angehörige von Menschen mit Demenz ein.
Schwerpunktthema des Abends ist die Frage, inwieweit demenziell Erkrankte
noch Auto fahren können. Durch eine veränderte Wahrnehmung und Schwächen
im Reaktionsvermögen verlieren Menschen mit Demenz zunehmend die
Fähigkeit ein Auto zu führen. Angehörige von Menschen mit Demenz fühlen
sich oft überfordert bei der Abwägung, ob Schwierigkeiten im
Alltagsverhalten des Erkrankten bereits die Fahreignung beeinträchtigen.
Beim Informationsabend für Angehörige werden das Krankheitsbild Demenz,
der Verlauf sowie Therapieansätze erklärt und Ratschläge für die
Abklärung der Fahreignung bei Demenz gegeben. Referenten sind
Neuropsychologin Wibke Brinkmeier, Dr. Jürgen Kallerhoff, Oberarzt der
Geriatrie und Gerhard Kreie, Verkehrsexperte des ADAC.
In Deutschland leben zurzeit etwa 1.000.000 Menschen mit Demenz. Da ein großer Teil von ihnen zu Hause betreut wird, stehen hinter dieser großen Zahl viele einzelne, engagiert betreuende Angehörige. Diese stehen vor der Herausforderung, ihren Angehörigen im Alltag permanent anzuleiten und zu unterstützen. Die geriatrische Tagesklinik im Krankenhaus St. Joseph-Stift informiert viermal jährlich Angehörige von demenziell Erkrankten zum Krankheitsbild und jeweils einem Schwerpunktthema.
Datum: 1. Februar 2012
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Schulungsraum St. Marien
im Krankenhaus St. Joseph-Stift
Schwachhauser Heerstr. 54, 28209 Bremen
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung unter (0421) 347-1666 wird gebeten
