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Validation – Eine Hilfe für den Umgang mit demenziell Erkrankten

Das St. Joseph-Stift lädt am Mittwoch, den 15. Juli zum Informationsabend für Angehörige von Menschen mit Demenz ein.

Schwerpunktthema des Abends ist Validation. Die Amerikanerin Naomi Feil entwickelte bereits Mitte der 60er-Jahre diesen Ansatz in der Kommunikation mit demenziell Erkrankten. Unter Validation (vom lateinischen „valere“, „wertsein“) versteht man, sich in die Gedankenwelt des Kranken hineinzuversetzen, ihn wertzuschätzen, und ihm ein Selbstwertgefühl zu ermöglichen.

Der Ausgangsgedanke ist, dass hinter dem Verhalten verwirrter Menschen immer ein Grund steckt. Jemanden zu validieren, heißt, seine Gefühle anzuerkennen, ihm zu sagen, dass seine Gefühle wahr sind. Damit soll versucht werden, in die innere Erlebniswelt des verwirrten Menschen vorzudringen.

Die Referenten sind Neuropsychologin Wibke Brinkmeier und Stephanie Sartorius, Ärztin der Geriatrie sowie Lilja Helms, Ergotherapeutin. Sie geben außerdem Auskunft über allgemeine Fragen zum Krankheitsbild Demenz: Was ist Demenz? Wie verläuft die Krankheit? Welche Therapieansätze gibt es?

Datum: 15.07.2009
Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Geriatrische Tagesklinik
im Krankenhaus St. Joseph-Stift
Schwachhauser Heerstr. 54, 28209 Bremen

Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung unter (0421) 347-1666 wird gebeten.


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