Dialog ·· Bewegung 05
Patienten-Informationsveranstaltung – das Fachärzteteam der Roland-Klinik informiert am Mittwoch, 13. Mai 2009, über die moderne Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen.
Die Ursachen für schmerzhafte Rückenprobleme sind ebenso zahlreich wie unterschiedlich. Dank neuester Methoden werden die oft notwendigen operativen Eingriffe an der Wirbelsäule immer schonender für die Patienten. Über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten sowie deren Vor- und Nachteile spricht Dr. Zsolt Fekete am 13. Mai 2009 im Ambulanten Zentrum der Roland-Klinik. Der Leiter des Wirbelsäulenzentrums informiert vom Einsatz künstlicher Bandscheiben bis hin zu Verengungen des Rückenmarkkanals über Möglichkeiten und Grenzen operativer Eingriffe an der Wirbelsäule.
Fragen wie zum Beispiel „Kommt für mich eine Bandscheiben-Prothese in Frage?“, „Wie geht es mir nach einer Versteifungs-Operation?“, „Kann ich mich danach überhaupt wieder richtig bewegen?“, „Was tue ich bei einem Bandscheibenvorfall?“ und „Wie lange brauche ich, um nach einer Operation wieder fit zu werden?“ werden näher beleuchtet und für unterschiedliche Fälle beantwortet. Chefarzt Dr. Zsolt Fekete erläutert gemeinsam mit seinem Oberarzt Klaus-Eberhard Kirsch die Bandbreite der Wirbelsäulenchirurgie in Kurzvorträgen. Anschließend ist genügend Zeit, um individuelle Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
Volkskrankheit Rückenschmerzen: neue Therapiemöglichkeiten
für die Wirbelsäule Patienten-Informationsveranstaltung
am Mittwoch, 13. Mai 2009 um 18 Uhr
in der Roland-Klinik / Ambulantes Zentrum
Niedersachsendamm 72/74, 28201 Bremen
http://www.roland-klinik.de
Um Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist.
Telefon: 0421/ 8778 – 253 oder E-Mail: wirbelsaeulenzentrum@roland-klinik.de
Hintergrundinformation
Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie – kleine Eingriffe mit großer Wirkung Rückenschmerzen haben sich zur Volkskrankheit entwickelt. Mangelnde Bewegung, angeborene Fehlstellungen oder altersbedingter Verschleiß können Ursachen für die meist äußerst schmerzhaften Rückenleiden sein. Schneidende oder stechende Schmerzen sind täglicher Begleiter der Patienten und schränken deren Alltag massiv ein.
Für viele Menschen ist eine Operation zwingend notwendig, um wieder ein
Leben ohne Schmerzen genießen zu können. Dabei werden die Patienten, für
die ein operativer Eingriff an der Wirbelsäule Linderung bringen kann,
immer jünger.
In der Vergangenheit waren chirurgische Eingriffe an der Wirbelsäule noch
mit langen Genesungszeiten und erheblichen Narben verbunden. Im
Wirbelsäulenzentrum der Roland Klinik werden regelmäßig endoskopische,
mikroskopische als auch mikrointensive Operationen an der Wirbelsäule
durchgeführt.
Die minimalinvasive Chirurgie eröffnet heute ganz neue Methoden: Dabei
werden Operationen mit Kleinstinstrumenten vorgenommen, wofür keine
großen Schnitte im Bauch oder Rücken des Patienten notwendig werden.
Entsprechend der kleineren Wunde sind auch die Zeiten bis zur
vollständigen Genesung kürzer.
Doch für eine erfolgreiche Therapie steht am Anfang unbedingt eine exakte Diagnose. Um der quälenden Ursache des Rückenproblems auf die Spur zu kommen, setzt das Wirbelsäulenzentrum auf unterschiedliche Diagnoseverfahren – von der bildgebenden Diagnostik wie zum Beispiel Röntgen bis zur bildwandlergestützten Infiltration der Facettengelenke. Ist die Diagnose gestellt, folgt die individuell zugeschnittene Therapie für den Erkrankten. „Unser einfaches aber herausforderndes Ziel ist es, Patienten schmerzfrei zu machen, damit sie sowohl in Beruf als auch Privatleben schnell wieder fit und belastbar sind“, so Chefarzt Dr. Zsolt Fekete.
