Freie Kliniken Bremen ÔÇö Vierfach umsorgt

Roland-Klinik

07.08.2017

Infektionsgefahr bei Venen­verweil­kan├╝len verringert

Dr Johannes Albers
Dr. Johannes Albers, Oberarzt im Zentrum f├╝r Hand- und Rekonstruktive Chirurgie sowie Krankenhaushygieniker der Roland-Klinik: ÔÇ×Wir haben die Anordnung des RKI sehr schnell umgesetzt.ÔÇť

Neueste Empfehlung des Robert-Koch-Institut zur Vorbeugung von Infektionen z├╝gig umgesetzt

Im Februar 2017 hat das Robert-Koch-Institut (RKI) die Empfehlung zur Pr├Ąvention von Infektionen, die von Gef├Ą├čkathetern ausgehen, ver├Âffentlicht. Mitte Juni war die Ma├čnahme in der Roland-Klinik bereits umgesetzt: Seitdem werden keine Mandrins (Kunststoff-Blindverschl├╝sse) mehr auf Venenverweilkan├╝len verwendet. Laut RKI geht von ihnen eine Entz├╝ndungs- und Infektionsgefahr aus.

Das bedeutet: Insbesondere bei den sogenannten peripheren Venenverweilkan├╝len (also Kan├╝len, die ├╝ber einen gewissen Zeitraum in Venen verbleiben) im Handr├╝cken oder Ellenbeuge gibt es f├╝r Patienten der Roland-Klinik eine Ver├Ąnderung. Bisher wurden die Kan├╝len mit einem Mandrin verschlossen, wenn gerade keine Infusion o.├Ą. verabreicht wurde. Diese Mandrins haben zum Beispiel daf├╝r gesorgt, dass kein Blut aus der Kan├╝le austritt. Das RKI vermeldete nun jedoch, dass durch die Verwendung von bislang ├╝blichen Mandrins eine Entz├╝ndungs- und Infektionsgefahr ausgehe. Entsprechend m├╝ssen alle deutschen Kliniken bis Oktober 2017 auf andere Ma├čnahmen bei (peripheren) Venenverweilkan├╝len umstellen.

Venenverweilkan├╝le ┬ę Dr. Johannes Albers
Verweilkan├╝le (unten) mit verl├Ąngertem Venenschlauch und Verschluss bzw. ├ľffnungsventil f├╝r Spritze oder Infusionsschlauch. ┬ę Dr. Johannes Albers

Die Roland-Klinik setzte die Empfehlung des RKI bereits zu Mitte Juni 2017 um und reagierte damit besonders schnell. Seitdem werden bisher ├╝bliche Mandrins vermieden. An ihre Stelle r├╝ckt eine rund 10 Zentimeter lange Verl├Ąngerung des Venenschlauches. Erst auf diesen Schlauch wird ein Verschluss gesetzt. Zur Vermeidung von Infektionen bedarf es zudem einer regelm├Ą├čigen Sp├╝lung der Kan├╝le bzw. des Verl├Ąngerungsschlauches.

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