Freie Kliniken Bremen — Vierfach umsorgt

08.04.2008

Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung ist „Kopf der Gesundheitswirtschaft 2008“

Dr. Rudolf Köster / „Kopf der Gesundheitswirtschaft 2008“

Dr. Rudolf Kösters in Berlin von Fachzeitschrift ausgezeichnet – Gesundheitsmanager auch für das Krankenhaus St. Joseph-Stift mitverantwortlich

Der Vorstandsvorsitzende der St. Franziskus-Stiftung und Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Rudolf Kösters, ist jetzt in Berlin mit dem Preis „Kopf der Gesundheitswirtschaft 2008“ ausgezeichnet worden. Die von ihm geleitete St. Franziskus-Stiftung mit Sitz in Münster ist die zweitgrößte katholische Krankenhausgruppe Deutschlands. Unter ihrem Dach stehen 13 Krankenhäuser in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen, darunter auch das Krankenhaus St. Joseph-Stift. Kösters steht außerdem an der Spitze der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem Dachverband aller rund 2100 Krankenhäuser in der Bundesrepublik Deutschland.

Der von der Fachzeitschrift „Die Gesundheitswirtschaft“ gestiftete und nach einer Leserumfrage erstmals vergebene Preis ehrt Kösters als „einflussreichste Persönlichkeit der deutschen Gesundheitswirtschaft“. Er habe sich besondere Verdienste um das Gesundheitswesen in Deutschland erworben.

In seiner Laudatio würdigte Wolfgang Pföhler, Vizepräsident der DKG, den Preisträger als eine Persönlichkeit, die „durch jahrelanges Engagement, visionäre Gedanken und beherztes konsequentes Handeln einen maßgeblichen Teil des deutschen Gesundheitswesens entscheidend mit geprägt“ habe. Kösters habe als eine der Schlüsselpersonen bei der Einführung des neuen Krankenhaus-Finanzierungssystems nach so genannten Fallpauschalen in Deutschland eine entscheidende Rolle gespielt. Dessen Umsetzung habe er mit „Überzeugungskraft und einem sicheren Gespür für Politik und Diplomatie“ begleitet, so Pföhler weiter.

Im Krankenhausbereich, in dem der „tägliche Spagat zwischen Effizienz, Qualität und Finanzierbarkeit“ so deutlich zu Tage trete wie in keiner anderen Branche, habe Kösters als „kreativer Gestalter und über Sektoren hinweg denkender Stratege Bahnbrechendes geleistet“, erklärte Pföhler.

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